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Regina Hübner touch febbraio 2008

 

Il continuo scambio nella relazione tra entità distinte crea l’energia vitale che ci rende animati. touch è il gioco tra due mani e una sfera, il legame tra self e not self: senza mani la sfera cadrebbe, senza sfera le mani sarebbero vuote.

E’ la nostra vita, dove l’uno determina l’esistenza dell’altro in un rapporto continuo, infinito, come il flusso dell’energia stessa.

„… touch ist Teil des Zyklus self/not self, bei dem ich mich an dem biologischen Phänomen von „perception of self and not self in life“ (die existentielle Kapazität des Individuums, zwischen Selbst und nicht-Selbst zu unterscheiden), inspiriert habe. Ich erweitere diese Beziehung auf unser Leben. Das Eine wird erst durch das Andere identifiziert, Selbst und Nicht-Selbst hängen voneinander ab. Diese Grundidee habe ich mit touch in eine sowohl universelle als auch individuelle Dimension übertragen und die Beziehung zweier voneinander scheinbar unabhängiger Größen visualisiert: das Verhältnis von Mensch und Kosmos aber auch von Mensch zu Mensch konkretisiert sich in einer Kugel und zwei Händen. Es beginnt ein geschicktes Spiel zwischen Trennung und Vereinung, das die Grenzen zwischen Selbst und Nicht-Selbst verdeutlicht. Mensch und Raum, Ich und Du. Die Existenz des Einen ist an die des Anderen gebunden: die Kugel ohne Hände würde fallen, die Hände ohne Kugel wären leer. Diese unauflösliche Bindung von Selbst und Nicht-Selbst macht uns lebendig und interessant. …“

schreibt Regina Huebner zu ihrem Werk.

touch, HdKB Villach, Lange Nacht der Museen, 2012

Auf einen antiken Leinenstoff, der frei im Raum hängt, projiziert Regina Hübner das videowork touch: zu sehen ist das Zusammenspiel zweier Hände und einer Kugel. Die weiche, durchscheinende Texture des handgewobenen Leinens materialisiert die Ansicht des Videos. touch ist Teil des Projekts self/not self, in dem die Künstlerin das Verhältnis des Selbst und des Nicht-Selbst als unauflösliche Beziehung verdeutlicht. Dies stellt sie in touch als Spiel gegenseitiger Verbundenheit dar. – Ohne Kugel wären die Hände leer, ohne Hände wäre die Kugel haltlos.

„… self/not self ist ein Projekt, bei dem ich mich an dem biologischen Phänomen von „perception of self and not self in life“ (die existentielle Kapazität des Individuums, zwischen Selbst und nicht-Selbst zu unterscheiden) inspiriert habe. Ich erweitere diese Beziehung auf unser Leben. Das Eine wird erst durch das Andere identifiziert, Selbst und Nicht-Selbst hängen voneinander ab. Diese Grundidee habe ich mit touch in eine sowohl universelle als auch individuelle Dimension übertragen und die Beziehung zweier voneinander oft scheinbar unabhängiger Größen visualisiert: das Verhältnis von Mensch und Kosmos aber auch von Mensch zu Mensch konkretisiert sich in einer Kugel und zwei Händen. Es beginnt ein geschicktes Spiel zwischen Trennung und Vereinung, das die Grenzen zwischen Selbst und Nicht-Selbst verdeutlicht aber auch aufhebt. Mensch und Raum, Ich und Du. Die Existenz des Einen ist an die des Anderen gebunden: die Kugel ohne Hände würde fallen, die Hände ohne Kugel wären leer. Diese unauflösliche Bindung von Selbst und Nicht-Selbst macht uns lebendig und interessant. …“ schreibt Regina Huebner zu ihrem Werk.

Lange Nacht der Museen, Villach, 6.Oktober 2012, HdkB Haus der künstlerischen Begegnung, Kirchensteig 5, 9500 Villach, Austria.

http://langenacht3.orf.at/ http://www.villach.at/inhalt/kultur/48_87279.asp